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MEHR ZU: Graugänse fressen Felder kahl

HNA 18.02.2019 Hollenstedt Ich habe mich unter anderem auch an den Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne gewandt“, sagt Frohme und berichtet, dass er ein paar Tage später einen Anruf aus Berlin bekommen habe.„Unser Anliegen soll demnächst in einem Fachausschuss angesprochen werden, habe ich erfahren.“Frohme macht sich allerdings keine große Hoffnung, dass es kurzfristig eine Lösung für die Graugansproblematik geben wird.

Daher war er selbst aktiv und hat imwahrsten Sinne des Wortes zu einem stärkeren Kalibergegriffen, um den Gänsen die Mahlzeiten auf seinen Feldern zu vermiesen.„Wir haben erreicht, dass in diesem Bereich die Jagdzeit für Graugänse verlängert wurde“, berichtet Frohme.„Eigentlich gilt die vom 1. August bis 15. Januar. Jetzt dürfen aber bis Ende März hierGraugänse geschossen werden.“Natürlich könne der Jagdpächter nicht alle Gänse abschießen, betont Frohme.„Wenn aber ein paar einzelne Tiere geschossen werden,sorgt das dafür, dass die anderen vergrämt werden. Im Moment sieht es so aus, als funktioniere das ganz gut.“ Dass das Abschießen langfristig eine Lösung des Problems sein könnte, glaubt Frohme allerdings nicht. „Da muss es andere Lösungen geben.“Bei den Naturfreunden, die regelmäßig den Leinepolder besuchen und sich unter anderem auch an den großen Graugansschwärmen erfreuen, bittet Frohme um Verständnis für seine Sicht der Dinge.„Bauernstand ist Ehrenstand“, zitiert er einen alten Spruch aus dem Volksmund.„Er erhält die Stadt, er erhält das Land, er ist Pionier der Zeit und bleibt bis in alle Ewigkeit.“ Doch mit derEwigkeit sei das so eine Sache. Rund um Hollenstedt sehe es eher nach einem Ende der Landwirtschaft aus, istFrohme überzeugt.

 

 

 

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