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HNA 15.10.2019 Hollenstedt VON NIKO MÖNKEMEYER – Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll es inHollenstedt wieder einen Jugendraum geben. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ortsrates bekannt.„Geplant ist, zwei gerauchte Bürocontainer im Gartenbereich des Feuerwehrhauses aufzustellen und den Jugendraum darin unterzubringen“, sagt der stellvertretende Ortsbürgermeister Christian Frohme. „Eigentlich wäre es dem Ortsrat lieber gewesen, den Jugendraum in der Nähe des Dorfgemeinschaftshauses einzurichten, aber das ist leider aus baurechtlichen Gründen nicht möglich.“Da es sich um die gleichen Container handele, wie sie auch im Bereich Am Lohrgraben als Unterkünfte für Obdachlose eingesetzt werden, sei das Genehmigungsverfahren relativ einfach, da die entsprechenden Daten im Bauamt bereits vorliegen. Hintergrund für die seit mehr als einem Jahrzehnt dauernde Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit sei der Verkauf des alten Dorfgemeinschaftshauses gewesen, blickt Frohme zurück. „Da war der alte Jugendraum untergebracht, aber leider reichten die räumlichen Kapazitäten des neuen Dorfgemeinschaftshauses nicht aus, um dort den Jugendraum unterzubringen.“Den ursprünglichen Plan, diesen im Keller des Gebäudes unterzubringen, habe man damals verwerfen müssen, da die zulässige Mindesthöhe des angedachten Raumes nicht ausreichend war. „Mit der jetzt angepeilten Lösung des Problems ist nicht nur der Ortsrat zufrieden, auch die Jugend im Dorf ist damit einverstanden“, betont Frohme und verweist darauf, dass viele Jugendliche an der jüngsten Sitzung als Gäste teilgenommen haben und noch einmal ihre Wünsche geäußert haben. Demnach kann nach Auffassung der Jugendlichen auf die Einrichtung einer Toilette und einer Küche verzichtet werden, um Kosten zu sparen und gleichzeitig mehr Platz für andere Nutzungsmöglichkeiten zu ermöglichen.„Das ist aus unserer Sicht kein Problem“, sagt Frohme und verweist darauf, dass man in Berwartshausen ähnlich verfährt. Auch dort sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass Jugendliche bei Bedarf schnell nach Hause gehen können. „Bei der Container-Lösung bleibt die Stadt Northeim auf jeden Fall flexibel“, so Frohme. „Sollte sich künftig doch irgendwie die Möglichkeit bieten, den Jugendraum in einem anderen Gebäude im Ort unterzubringen, können die Container anderweitig genutzt oder verkauft werden.“

 

 

 

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